Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Segelflugliga Runde 19

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Der Wetter-Motor stottert weiter

Segelflug-Landesliga geht nach 19 Runden zu Ende

Zumindest einige Piloten trotzten den erneut schwierigen Wetterbedingungen in der letzten Runde der Segelflug-Landesliga. Am Ende haben sich die Mühen aber nicht gelohnt, denn in der Schlußabrechung ist alles beim Alten geblieben. Dabei verlief diese Runde vor allem für den LSV Bad Neuenahr ganz erfolgreich: Dominic Kneipp mit Co-Pilot Dietmar Spranger (Duo Discus, 76km/h), Jürgen Koch (DG600/18m, 75,5 km/h) und Christian Mildenberger mit Co-Pilot Florian Grünberg (Duo Discus, 40,5 km/h) konnten hinter den wieder souverän fliegenden Piloten vom FSV Neustadt/Weinstraße auf Runden-Platz 2 vorfliegen. Da der direkte Konkurrent um Platz 2, die Paradiesvögel Ludwigshafen, es in dieser Runde auf Platz 3 schafften, reichte es aber nicht, diese noch vom Silber-Rang zu verdrängen.

So beendeten die Kreisstädter die Landesliga auf Rang 2 (101 Punkte), ganz knapp hinter den Ludwigshafenern (102 Punkte) und dem bereits seit einigen Wochen feststehenden Sieger, dem FSV Neustadt/Weinstraße (143 Punkte). Auch die SFG Wershofen konnte 3 Wertungsflüge ins Ziel bringen, auch wenn diese nur im erweiterten Platzbereich stattfanden. Am Ende bedeutete dies Runden-Platz 6, an der Gesamtplatzierung änderte dies aber auch nichts mehr, die Piloten vom höchsten Flugplatz im Ahrkreis erreichen am Ende auf Rang 8. Ärgerlich war für den LSV Mönchsheide (36 Punkte), dass man am Ende doch noch aus den Top 10 der insgesamt 33 Vereine gekegelt wurde. Im Gegensatz zu den Quellenstädtern schaffte der LFV Grünstadt (38 Punkte) es, in die Wertung und konnte damit auf Platz 10 vorrücken. Zwar hatte der LVM während der Saison die im Schnitt schnelleren Flüge absolviert, was aber nur bei Punktgleichheit – ähnlich der Tordifferenz beim Fußball – entscheidend gewesen wäre.

In der Quali-Liga zum Aufstieg in die zweite Bundesliga und an den Bundesligen kann man den Verlauf der Saison gut nachvollziehen: Lagen in den ersten Runden die Vereine aus Rheinland-Pfalz noch gut und hoffnungsvoll im Rennen, mussten sie zum Ende hin immer wieder fast tatenlos zusehen, wie die Vereine aus Nord- und vor allem Süddeutschland, wo die Wetterbedingungen ein ums andere Mal deutlich besser waren, an ihnen vorbeizogen. So war das Ziel „Aufstieg“ für den LSV Bad Neuenahr schnell ausgeträumt. Aber auch die Vereine aus den höheren Ligen bekamen die ungleiche Verteilung des Wetters zu spüren. Aus der 2. Bundesliga steigt die SFZ Ludwigshafen/Dannstadt in die Landesliga ab. Den Weg in die Zweitklassigkeit müssen der DJK Landau und dem AC Nastätten antreten, die beide aus der 1. Bundesliga absteigen. Lediglich die SFG Giulini/Ludwigshafen konnte dort die Saison als Vierter abschließen und bleibt damit als einziger Verein aus Rheinland-Pfalz erstklassig.

So geht für die Ahrkreis-Piloten eine zumindest aus sportlicher Sicht nicht besonders erfolgreiche Saison zu Ende. Bis in den Oktober hinein wird am den 3 Flugplätzen noch regelmäßig geflogen, der Schwerpunkt liegt dabei vor allem noch auf der Ausbildung. Der Winter steht dann aber schon wieder im Zeichen der Vorbereitung auf die neue Saison – mit hoffentlich besseren Wetterbedingungen als in diesem Jahr.

Autor: Bernd Fischer
Beitragsersteller: Webmaster
 

Abschlusstabelle Segelflug-Landesliga Rheinland-Pfalz 2014:
 

#

Punkte

Speed

Club

1

143

3.130,16

FSV Neustadt/Weinstr (RP)

2

102

2.822,11

Paradiesvögel LU (RP)

3

101

2.364,68

LSV Bad Neuenahr (RP)

4

89

2.215,05

Aero-Club Rhein-Nahe (RP)

5

78

2.006,38

AC Pirmasens (RP)

6

72

2.007,90

LSV Neumagen-Dhron (RP)

7

66

2.129,96

LFV Mainz (RP)

8

61

1.923,26

SFG Wershofen (RP)

9

48

1.677,20

SFC Betzdorf-Kirchen (RP)

10

38

1.219,25

LFV Grünstadt (RP)

11

36

1.559,55

LSV Mönchsheide (RP)

Kreisend in einem Aufwind gewinnt das Segelflugzeug an Höhe - hier in der Nähe des Rheins. Leider war das Wetter in dieser Saison selten so gut wie auf diesem Bild (Foto: Thomas Marr)
Blick aus dem Cockpit. Im vordergrund das Instrumentenbrett mit Instrumenten und Navigationsrechner. (Foto: Thomas Marr)

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