Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Segelflugliga Runde 14

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Segelflug-Liga-Runde mit Schwierigkeiten 

Schweißtreibende Flüge im Westen, Geschwindigkeitsrausch im Osten

Eine erneute Hochsommer-Segelflug-Runde wurde den Norden und Osten Deutschlands von einer langgestreckten Hochdruckbrücke von Skandinavien bis an das Mittelmeer beschert. Der Westen bekam den hinterherziehenden Trog mit seiner Feuchte ab. Der wurde, neben der Hitze für die Eifelpiloten zum regelrechten Spielverderber.

Segelfluglehrer Florian Grünberg beim Briefing am Segelflugstart auf der Bengener Heide oberhalb Bad Neuenahr (Foto: Thomas Marr)Jürgen Koch (HpH 304SJ; 36,81 km/h) und Peter Metzen (Ventus 2c/18m; 32,28 km/h) vom Luftsportverein (LSV) Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. starteten zu mühevollen Wertungsflügen und zementierten mit dem zweitbesten Rundenergebnis im Land so etwas den zweiten Rang des LSV in der Landesliga. Für die Segelfluggruppe (SFG) Wershofen ging Wolfgang Zeyen mit der Glasflügel „Club-Libelle“ in die Luft. Er flog zwar nur 82 Kilometer weit und erreichte dabei mit einem Liga-Schnitt von 33,13 km/h knapp die Mindestwertung, holte aber dennoch fünf Punkte in die Eifel, da lediglich vier rheinland-pfälzische Vereine überhaupt einen Wertungsflug für die Landesliga zustande brachten. Damit tauschen die Eifelflieger auch die Ranglistenposition mit dem bislang auf Rang 9 befindlichen Luftsportverein Mönchsheide (LVM), Aero-Club Bad Breisig-Andernach, der um einen Platz abfällt. Den einzigen Wertungsflug des LVM absolvierte Markus Geisen (Arcus M) mit Co-Pilot Michael Pfennig vom Startflugplatz Brandenburg/Havel aus, wo er am Offenen Märkischen Vergleichsfliegen, einer Qualifikations-Meisterschaft zur DM 2015, teilnimmt. Auf dem 519 Kilometer langen Flug in bester Thermik beschleunigte er seine Maschine auf einen Schnitt von 115,47 km/h, kein Vergleich zu dem Schneckentempo der Piloten in der Ahreifel! Für die Landeswertung war dieser Flug allerdings aufgrund des Startorts außerhalb von Rheinland-Pfalz nicht relevant.

Flugspuren von Segelflugzeugen am 19.07.2014 (Grafik: Bernd Fischer)Ein Blick auf die Grafik der Flüge von Samstag verdeutlicht, dass im Westen Deutschlands fast keine Streckenflüge mit Segelflugzeugen durchgeführt wurden, während im Norden und Osten der Bär steppte. Zum Verständnis der Grafik: Blau sind die Flugspuren von Segelflugzeugen, deren Piloten ihre Flüge aufzeichneten und anschließend im Internet (www.onlinecontest.de) veröffentlichten. Die roten Umrandungen stellen Lufträume um Flughäfen dar, deren Nutzung für Segelflieger eingeschränkt ist. Häufen sich blaue Flugspuren, wird das weiß dargestellt. Das sind die sogenannten Thermikhighways, auf denen es sich besonders gut segelte. Unterhalb des Luftraumes um den Flughafen von Köln/Bonn sind winzige Flugspuren zu sehen – die von Peter Metzen und Jürgen Koch.

Der Hitze und Feuchte trotzend wurden an den Flugplätzen des Ahrkreises Ausbildungsflüge durchgeführt. Schließlich ist Wochenende und da will man seinem Hobby nachgehen. So sind denn auch Besucher beim Flugbetrieb stets willkommen. Die Internetpräsentationen der Luftsportvereine des Ahrkreises verraten Ihnen, wie Sie hinkommen und so manches mehr…

Autor: Uwe Bodenheim
Beitragsersteller: Webmaster

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