Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Segelflug Liga Runde 19

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Segelflug-Landesliga ist entschieden

Podiumsplatz für LSV Bad Neuenahr – SFG Wershofen in den Top Ten

Nach 19 Wochenend-Runden ist die Liga-Saison der Segelflieger nun vorbei. Dabei zeigte sich, wie dass Erfolg im Segelflug nicht nur mit Können, sondern auch mit (Wetter-)Glück zusammenhängt. Nach einem fulminanten Start mit der Übernahme der Tabellenführung haben der Luftsportverein (LSV) Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Segelfluggruppe (SFG) Wershofen und der Luftsportverein Mönchsheide (LVM) Bad Breisig-Andernach etliche Male wetterbedingt in die Röhre gucken müssen.

Startvorbereitungen vor einem Streckenflugtag

Die Segelflieger aus dem Ahrtal mussten nach einiger Zeit in Führungsposition die Tabellenspitze räumen und für Vereine aus dem südlichen Rheinland-Pfalz Platz machen, die in der zweiten Saisonhälfte durchweg mehr Glück mit dem Wetter hatten und einige Tage mehr zum Streckensegelflug nutzen konnten. Es gelang den LSV-Piloten aber dennoch, den dritten Tabellenplatz bis zum Schluss zu verteidigen, obwohl auch in der letzten Liga-Runde kein gültiger Wertungsflug gelang. In der bundesweiten Quali-Liga schnitten die Kreisstädter mit Platz 21 hervorragend ab, einen Aufstiegsplatz in die zweite Bundesliga konnten sie damit allerdings nicht einfliegen.

Die SFG Wershofen war aufgrund der thermisch eigentlich günstigeren Lage seines Flugplatzes in den Höhenlagen der Eifel in diesem Sommer noch stärker gehandicapt, da Starkwind an einigen Tagen keine Flüge ermöglichte. Anfangs lagen die Eifeler hinter dem LSV Bad Neuenahr auf Platz zwei, fielen dann aber stetig bis auf Platz sechs ab, von wo sie in der letzten Wertungsrunde vom Flugsportverein Neustadt/Wstr. verdrängt wurden, so dass sie die Segelflugliga schließlich als zweitbester Verein aus dem Rheinland mit dem siebten Platz abschließen konnten.

Beim LVM war nach einem guten Start aufgrund des tragischen Unfalls eines Kameraden die Luft raus. Lange Zeit konnten sie sich noch auf Platz 10 halten, mussten dann aber dem Segelflugverein Südeifel aus Neuerburg/Utscheid Platz machen und endeten schließlich auf Rang 11. Als weiterer Verein aus der Eifel schaffte es noch der Segelflugverein Vulkaneifel aus Daun mit Platz 14 unter die besten Zwanzig.

Manche Segelflugzeuge können mit einem Hilfsmotor startenDie Segelflug-Landesliga Rheinland-Pfalz wurde gewonnen vom Aero-Club Rhein-Nahe aus Langenlonsheim, gefolgt von den Paradiesvögeln Ludwigshafen. Ulrich Werner, der Vorsitzende der Ahrtaler Flieger, zeigte sich vom Abschneiden seines Vereins direkt hinter diesen beiden Vereinen sehr zufrieden, an der gezeigten Leistung und Motivation der Piloten seines Vereins ist eine bessere Platzierung jedenfalls nicht gescheitert. Auch in der Eifel ist man zufrieden, haben doch die Wershofener Piloten an den Tagen, wo für sie Streckenflüge möglich waren, gute Runden-Ergebnisse geliefert.

In der Quali-Liga siegte übrigens mit der SFG Singen ein Verein aus Baden-Württemberg, ebenso wie in der 2.Liga mit der Fliegergruppe Dettingen und in der 1.Bundesliga die Fliegergruppe Blaubeuren. Ein klares Indiz dafür, dass der Süden wettertechnisch besser wegkam als der Rest der Republik.

Die Segelflug-Saison ist indes noch nicht zu Ende. Die dezentralen Deutschen Meisterschaften im Streckensegelflug (DMSt) gehen noch bis Ende September. Hier sind die Vereine und Piloten aus der Region in allen Klassen vorne mit dabei und haben zum Teil sogar die Führung inne. Es bleibt also spannend. Und auch danach läuft der Segelflugbetrieb in den meisten Vereinen noch bis Ende Oktober, bevor es dann in die Winterpause geht.

Autor: Uwe Bodenheim
Beitragsersteller: Webmaster

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